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Monitoring, Beweissicherung, Funktionskontrollen

Es kann aus unterschiedlichen Gründen erforderlich werden, die Entwicklung von Vegetationsbeständen zu untersuchen. So können die Planfeststellungsbehörden der WSV vegetationskundliche Untersuchungen anordnen, um beispielsweise

  • im Rahmen der Beweissicherung Prognosen zu überprüfen, die für Eingriffsermittlungen, FFH-Verträglichkeitsuntersuchungen oder Artenschutzbeiträge aufgestellt wurden oder
  • die Entwicklung von Kompensationsmaßnahmen zu überprüfen (Funktionskontrollen)

Außerdem führt das Monitoring ausgewählter Vegetationseinheiten zu wissenschaftlichen Ergebnissen, die dann z. B. Grundlage sind für künftige Auswirkungsprognosen oder die erfolgreiche Durchführung von Kompensationsmaßnahmen sind.


Unser Referat führt diese Untersuchungen teilweise selbst durch oder erarbeitet entsprechende Untersuchungsprogramme. Außerdem begleiten wir die Wasser- und Schifffahrtsämter bei der Durchführung solcher Leistungen. Das beinhaltet z. B. die

  • Erarbeitung von Untersuchungsprogrammen und ihre Abstimmung mit den Naturschutzbehörden
  • Unterstützung bei der Vergabe
  • Betreuung externer Gutachter
  • Bewertung der Ergebnisse


Beispiele aus der Praxis sind

  • die Durchführung von Erfolgskontrollen zur Extensivierung von Grünland auf Kompensationsflächen an der Tideelbe (Grünlandtagebuch an der Unter- und Außenelbe)
  • die Analyse der räumlichen Veränderungen ufernaher Röhrichte im Bereich der Tideelbe
  • ökologische Kontrollbilanzen für Stauhaltungen am Main-Donau-Kanal und an der Donau
  • Funktionskontrollen für Kompensationsmaßnahmen an verschiedenen Bundeswasserstraßen
  • die Analyse von Röhrichtentwicklung an stauregulierten Bundeswasserstraßen (Main bei km 152, Hasloch)

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