Navigation und Service

Umweltrisiko (URE, FFH-VE)

Umweltrisikoeinschätzung und FFH-Verträglichkeitseinschätzung für Projekte an Bundeswasserstraßen

Ansprechpartner: Dr. Michael Fiedler

Die Umweltrisikoeinschätzung (URE) und die FFH-Verträglichkeitseinschätzung (FFH-VE) dienen zur Ermittlung der voraussichtlichen raumbezogenen Umweltauswirkungen von Projekten, die für die Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan vorgesehen sind. Dies geschieht anhand einer vorgegebenen Methode, die das Referat U1 federführend entwickelt hat (siehe Download in rechter Spalte). Für den aktuellen Bundesverkehrswegeplan wurde allerdings ein neues, verkehrsträgerübergreifendes Verfahren entwickelt und angewendet.

Übersicht URE-Projekte, Stand 2008Übersicht URE-Projekte, Stand 2008

URE und FFH-VE sind nicht so detailliert wie Umweltverträglichkeits- und FFH-Verträglichkeitsuntersuchungen (UVU, FFH-VU), die im Rahmen nachfolgender Planungsebenen für ein Projekt zu erstellen sind. Erst auf der Planungsebene von UVU und FFH-VU werden endgültige Aussagen zur Umweltverträglichkeit eines Projektes, dessen Machbarkeit oder Zulässigkeit getroffen. Ergebnis der URE ist die Darstellung des Umweltrisikos, das von einem Projekt ausgeht, sowie Vorschläge zu Vermeidungs- und Minimierungsmöglichkeiten. Ergebnis der FFH-VE sind verbal-argumentative Einschätzungen zur Verträglichkeit einer Maßnahme mit den Erhaltungszielen von Schutzgebieten des europäischen Netzwerks NATURA 2000.

Die BfG schätzt für Vorhaben im Bereich der Bundeswasserstraßenverwaltung auch das Umweltrisiko und die FFH-Verträglichkeit ein. In den Jahren 2004/05 erfolgte dies für folgende Projekte:

  • Fahrrinnenanpassungen der Unter- und Außenelbe
  • Fahrrinnenanpassung der Außenweser
  • Anpassung der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals
  • Anpassung der Seewasserstraße "Nördlicher Peenestrom"

In den UREn zur Anpassung der Unter- und Außenelbe, der Außenweser und des Nördlichen Peenestromes wurde das Umweltrisiko als mittel eingestuft. Die URE zur Anpassung der Oststrecke des NOK ergab ein hohes Umweltrisiko.

Im März 2008 wurde die URE für den Ausbau der Außenems abgeschlossen, ein grenzübergreifendes Projekt, im März 2011 die URE für den Ausbau des Seekanals Rostock (siehe Publikationen).

Diese Seite

© 2018 BfG