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BfG als Aussteller beim IWASA 2014 (10.01.2014)

Das Internationale Wasserbau-Symposium Aachen (IWASA) fand in diesem Jahr bereits zum 44. Male statt. Regelmäßig ist die Bundesanstalt für Gewässerkunde dort durch Referenten vertreten, manchmal auch als Aussteller.

Jedes Jahr Anfang Januar veranstaltet das Institut für Wasserbau und Wasserwirtschaft (IWW) der RWTH Aachen ein zweitägiges Symposium über aktuelle Themen aus Wasserbau und Wasserwirtschaft. Dieses "Internationale Wasserbau-Symposium Aachen" (IWASA) hat sich im Laufe der Jahrzehnte als Branchentreff mit hohem Informationsaustausch etabliert. Im Foyer wird Firmen die Möglichkeit zur Präsentation gegeben, in diesem Jahr war auch die BfG als Aussteller dabei.

Mehr als 300 Interessenten aus dem In- und Ausland zog das diesjährige Thema „Wasserbauliches Versuchswesen“ an. Die zweitägige Veranstaltung war in fünf Vortragsblöcke gegliedert, im Themenblock „Messen und Analysieren“ steuerte Dr. habil. Ulrich Barjenbruch den Vortrag „Grundsätze für das Hydrometrische Messen und Analysieren“ bei. In der BfG leitet Ulrich Barjenbruch das Referat M1 „Hydrometrie und Gewässerkundliche Begutachtung“. Zu den Aufgaben dieses Referates gehört auch die Optimierung und Weiterentwicklung von Messtechniken. In diesem Zusammenhang wurde vor Jahren in einem Forschungsprojekt das Potenzial von Radarfüllstandssensoren entdeckt.

Welche Einsatzmöglichkeiten diese Technik heute bereits gefunden hat, konnte man in Aachen auf dem Ausstellungsstand der BfG sehen. Als kostengünstige und wartungsfreundliche Technik zur Wasserstandsmessung haben Radarsysteme heute an zahlreichen deutschen Gewässern, aber auch in der Lagune von Venedig Verbreitung gefunden. Darüberhinaus kommt die Technik inzwischen auch im Meeresbereich zur Bestimmung des Seegangs und der Wellenrichtung zum Einsatz. Auf der 45 km vor Borkum in der Nordsee gelegenen Forschungsplattform FINO 1 wurden beispielsweise im Dezember 2013 während des Orkans Xaver Wellenhöhen von bis zu 15 m ermittelt. Schließlich gibt es Versuche, mit Radarsensoren Eisdicken zu messen.

Auf dem Stand der BfG wurde ein Pegelmodell gezeigt, welches mit einem echten Radarfüllstandssensor ausgestattet ist. So konnten Besucher diese Technik selbst testen und Wasserstände messen.

Radarpegel am BfG-MessestandRadarpegel am BfG-Stand. Die Tagungsteilnehmer konnten den Wasserstand per Knopfdruck regeln. Der mit Radartechnik ermittelte Messwert wurde an einem Display angezeigt. Quelle:  Alfred Hommes (BfG)

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