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Blick zurück: 200 Jahre Hydrologie in Deutschland

Vor gut 200 Jahren – am 13. Februar 1810 – wurde die „Pegel-Instruction“ in Preußen eingeführt. Dieses Datum markiert den Beginn der systematischen quantitativen Hydrologie in Deutschland. Damit war die Voraussetzung für einen zielgerichteten Umgang mit den Gewässern durch den Staat und seine Verwaltung geschaffen.

200 Jahre Hydrologie in Deutschland: dieses Jubiläum nahm das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zum Anlass, die Bedeutung der Hydrologie für die Daseinsvorsorge unserer Gesellschaft zu würdigen – inklusive der damit verbundenen Leistungen von Verwaltung, Verbänden und Wissenschaft. Es richtete dazu ein international besetztes Symposium unter dem Motto „Panta Rhei – Hydrologie für eine sich verändernde Welt“ aus, das im Bundespresseamt am 2. / 3. November 2010 in Berlin stattfand. Teilnehmer waren Experten aus dem In- und Ausland, Gäste aus den Bereichen Hydrologie und Wasserwirtschaft sowie Vertreter von Bund und Ländern.

Eine umfangreiche Fachaustellung ergänzte das Symposium. Zu sehen waren historische Exponate aus der Hydrometrie sowie Posterpräsentationen hydrologischer Maßnahmen in Verwaltungen und Verbänden.

Begleitend zum Symposium hat die Bundesanstalt für Gewässerkunde im Auftrag des BMVBS ein Buch herausgegeben und einen Kurzfilm produzieren lassen.

Das Buch „Wasser – Grundlage des Lebens – Hydrologie für eine Welt im Wandel“ ist inzwischen im Buchhandel erhältlich. Es zeichnet die zweihundertjährige Entwicklung der Hydrologie in Deutschland nach. Anschaulich und anhand vieler Bilder und Grafiken zeigt das Buch den Weg der Hydrologie vom Ablesen der Wasserstände bis zu einer ganzheitlichen "Lehre vom Wasser", die heute komplexe Rechenverfahren zur Simulation des Abflussverhaltens ganzer Flusssysteme anwendet.

Der Kurzfilm „Flussfahrt mit Familie“ begleitet eine Familie auf ihrer Bootsfahrt auf deutschen Binnengewässern. Während der Fahrt strömen viele Eindrücke auf die Familie ein, die jeder auf seine Weise verarbeitet. Am Schluss steht die Erkenntnis "Wasser – Grundlage des Lebens".

Weitere Informationen (Links):

Staatssekretär Prof. Klaus-Dieter Scheurle (BMVBS) und Direktor und Professor Michael Behrendt (BfG) am Modell eines Radar-Pegels zur WasserstandsmessungStaatssekretär Prof. Klaus-Dieter Scheurle (BMVBS) und Direktor und Professor Michael Behrendt (BfG) am Modell eines Radar-Pegels zur Wasserstandsmessung

PodiumsdiskussionPodiumsdiskussion mit Reinhard Klingen (BMVBS), Dr. Fritz Holzwarth (BMU), Dr. Martin Grambow (TU München), Prof. Dr. Andreas Schumann (RUB) und Dr. Hans Moser (BfG) (v. li. n. re.)

Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und Reinhard Klingen, Leiter der Abteilung Wasserstraßen und Schifffahrt im BMVBSBundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer und Reinhard Klingen, Leiter der Abteilung Wasserstraßen und Schifffahrt im BMVBS

Diskussionen während der FachausstellungIntensiver fachlicher Austausch während der Ausstellung im Bundespresseamt (Foto: sr-pictures)

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