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Drittes Kaiserin-Augusta-Fest (01.06.2008)

Drittes Kaiserin-Augusta-Fest

In Koblenz und Umgebung hat es sich herumgesprochen: Am ersten Sonntag im Juni, dem UNESCO-Welterbetag, findet in den Koblenzer Rheinanlagen das Augusta-Fest statt. Bei herrlich warmem Sommerwetter strömten Tausende in die Anlagen und viele besuchten dabei auch die Informationsstände der BfG, so auch die historischen Figuren der Kaiserin Augusta (alias Sabine Schmidt) und Fürst Pückler-Muskau (alias Peter Adrian Krahl).

Zum dritten Mal luden die Koblenz-Touristik und der Förderverein Rheinanlagen zum Augusta-Fest ein und auch die BfG war am alten Hauptsitz in den Kaiserin-Augusta-Anlagen wieder mit von der Partie. Wie in jedem Jahr präsentierte die BfG neben allgemeinen Informationen zu ihren Aufgabenfeldern ein Schwerpunktthema: In diesem Jahr standen die Arbeiten in den chemischen Laboren der BfG im Vordergrund.

Die Leiterin der chemischen Labore der BfG, Dr. Corinna Brinkmann, hatte Wasserproben von Rhein, Mosel, Lahn, Nette und aus anderen Quellen mitgebracht, die zum Teil bereits einen starken Eigenduft entwickelten. Zusammen mit zwei Kolleginnen führte sie Tests aus der Wasseranalytik vor. Dabei durften die Zuschauer nicht nur Duftproben nehmen, sondern konnten bei einfachen Tests auch selbst aktiv werden. Die „anrüchigste“ Wasserprobe stammte übrigens aus dem Aachener Elisenbrunnen, einer schwefelhaltigen Quelle.

Ergänzt wurden die Ausführungen zur Wasseranalytik durch eine kleine Ausstellung von Mineralwasserkrügen aus der Zeit der Kaiserin Augusta. Otmar Menne aus Hillscheid hatte vier Exponate aus der „Sammlung Töpferhof“ zur Verfügung gestellt, die zum Teil mehr als 200 Jahre alt waren. Die historischen Tongefäße aus dem Kannenbäckerland waren mit ihren Brunnensiegel nicht nur wunderschön anzusehen, sondern schlugen eine Brücke in die Zeit der Kaiserin: diese noch handgeformten Tonkrüge waren die Mineralwasserflaschen der damaligen Zeit und – wenn man so will – die Vorläufer unserer heutigen Pfandflaschen.

Als weitere, im wahrsten Sinne des Wortes, Besucherattraktion an den BfG-Treppen erwies sich Stefan Cotinghiu mit seiner Aktion „Ein Glas Wasser“. Aufgrund des sehr warmen Wetters war das Interesse an seiner Darbietung besonders groß: Um von dem köstlichen Naß zu kosten, musste ein Schlangestehen in Kauf genommen werden. Der Aktionskünstler will das Bewusstsein dafür schärfen, dass man nicht überall auf der Welt so einfach an trinkbares Wasser gelangen kann.

WasserprobenWasserproben

Interessiertes Publikum bei WasseranalytikInteressiertes Publikum bei Wasseranalytik

Farbwechsel wie von ZauberhandFarbwechsel wie von Zauberhand

Historische Mineralwasserkrüge aus HillscheidHistorische Mineralwasserkrüge aus Hillscheid

Aktionskünstler Stefan CotinghiuAktionskünstler Stefan Cotinghiu

Fotos: Alfred Hommes, BfG

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