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Die Niedrigwassersituation Anfang Mai 2007 (04.05.2007)

Bundesweit liegen Wasserstände (W) und Abflüsse (Q) in den Bundeswasserstraßen auf einem für die Jahreszeit ungewöhnlich niedrigem, an einzelnen Bundeswasserstraßen (Donau, Elbe) sogar saisonal außerordentlich niedrigem Niveau. Deutschland-übergreifend liegt allerdings noch keine extreme Niedrigwassersituation vor. Verantwortlich für diese saisonal ungewöhnliche Konstellation sind auf der einen Seite ausbleibende Niederschläge und hohe Temperaturen, auf der anderen Seite geringe Schneedeckenvorräte des Winters in den Hochlagen, die zudem bereits vorzeitig abgeschmolzen sind.

Angesichts der räumlichen Verteilung und prognostizierten Intensität der für die zweite Maiwoche angekündigten Niederschläge ist mit Ausnahme der Donau eine durchgreifende Änderung der Situation derzeit (Stichtag 4.5.2007) nicht in Sicht.

Ausführliche Informationen zum aktuellen Niedrigwasser finden Sie im Bericht "Die Niedrigwasser-Situation in den Bundeswasserstraßen Anfang Mai 2007" weiter unten zum Download

Die derzeitige Niedrigwassersituation spiegelt sich auch in den kontinuierlichen Messungen zum Wasserhaushalt wider, die auf der Rheininsel Niederwerth nahe Koblenz aufgezeichnet werden (Lysimeter). Die aktuellen Messdaten sind insbesondere durch extremen Rückgang des Bodenwasserspeichers als Folge des fehlenden Niederschlags bei durchschnittlichen Sickerraten und überdurchschnittlicher Verdunstung gekennzeichnet. Den Bericht zu diesem Thema finden Sie weiter unten auf dieser Seite als Download.

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