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Angehende Biologisch-Technische Assistenten schnuppern in die Arbeitswelt der BfG (05.07.2006)

Gruppenfoto mit ca. 17 PersonenAngehende Biologisch-Technische Assistenten zu Besuch bei der BfG

Trotz WM-Stimmung im ganzen Lande geht für die meisten Menschen der Ernst des Lebens weiter. So auch für 15 Schüler aus dem Raum Koblenz, die kürzlich die BfG besuchten.

Biologisch-Technische Assistenten wollen sie einmal werden. Daher absolvieren sie eine Ausbildung am Institut „Die Schule“ in Koblenz-Moselweiß. Die private Bildungsinstitution mit Hauptsitz in Hamburg hat sich auf Aus- und Weiterbildung in Therapie-, Pflege-, Assistenz- und Dienstleistungsberufen spezialisiert. In 58 Berufsfachschulen an 26 Standorten in Deutschland werden ca. 7.500 Schüler ausgebildet.

„Mehr als 90 Prozent unserer Schüler finden nach der Ausbildung einen adäquaten Arbeitsplatz“, stellt Birgit Hausdorf, Dozentin am Standort Koblenz, nicht ohne Stolz fest. Die Halbzeit in der zweijährigen Ausbildung ist erreicht – Zeit, auch schon einmal die späteren beruflichen Möglichkeiten zu sondieren. Große Forschungseinrichtungen wie Max-Planck- oder Fraunhofer-Institute, Universitäten und Krankenhäuser sowie Industrie oder private Laboratorien könnten ein künftiger Arbeitgeber sein.

Aber auch die Bundesanstalt für Gewässerkunde beschäftigt in ihren unterschiedlichen biologischen und chemischen Laboren Biologisch-Technische Assistenten, zur Zeit insgesamt elf. Die Arbeitsgebiete der Bundesanstalt kennen zu lernen, insbesondere aber sich einen Überblick über die angewendeten Analysemethoden zu verschaffen, war das primäre Ziel des Besuchs.

Die kurze Besuchszeit war nach einer Besichtigung der anorganischen und organischen Labore, einer Einführung in die Nährstoffanalytik sowie einem Abstecher ins Labor für Tier- und Gewässerökologie schnell vorüber. „Erfreulich, wo überall in der Bundesanstalt BTAs zum Einsatz kommen“, zeigte sich ein Teilnehmer überrascht. „Würde schon Spaß machen, einmal an einem so gut ausgestatteten Laborplatz zu arbeiten, vielleicht im Rahmen eines Praktikums“. Grundsätzlich kann man in der BfG zwar Praktika machen, allerdings übersteigt die Zahl der Anfragen bei weitem die zur Verfügung stehenden Plätze.

Besuchergruppe in einem Labor der BfGWissenschaftler der BfG führten durch die Labore und standen für Fragen zur Verfügung

Fotos: Alfred Hommes, BfG

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