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Ökologische Durchgängigkeit der Wasserstraßen: beraten, forschen, Qualität sichern

Ein Großteil unserer Wasserstraßen ist für Fische und andere Lebewesen nicht durchgängig. So muss an vielen Staustufen der Fischaufstieg erleichtert werden, um wandernden Fischarten wieder ihren natürlichen Lebenszyklus zu ermöglichen. Die ökologische Durchgängigkeit wiederherzustellen ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Die BfG berät – in enger Kooperation mit der BAW – das BMDV und die WSV bei der Priorisierung, Umsetzung und Qualitätssicherung der Maßnahmen. Mehr : Ökologische Durchgängigkeit der Wasserstraßen: beraten, forschen, Qualität sichern

Kooperationsabkommen: Neuer „Wasserstudiengang“ startet im Wintersemester 2023/2024 (20.07.2022)

Die Universität Koblenz-Landau, die Hochschule Koblenz und die Bundesanstalt für Gewässerkunde unterzeichneten heute einen Kooperationsvertrag für den gemeinsamen Bachelor- und Masterstudiengang „Gewässerkunde und Wasserwirtschaft“. Das Abkommen legt die Rahmenbedingungen zur Durchführung und Einrichtung des Studiengangs fest. Die ersten Studierenden können sich voraussichtlich im Wintersemester 2023/2024 einschreiben.

v.l.r.: Prof. Dr. Wolfgang Imhof, Prof. Dr. Stefan Wehner, Prof. Dr. Karl Stoffel, Dr. Birgit Esser und Prof. Dr. Jürgen Quarg-Vonscheidt nach der Unterzeichnung des Vertrages. v.l.r.: Prof. Dr. Wolfgang Imhof, Prof. Dr. Stefan Wehner, Prof. Dr. Karl Stoffel, Professorin Dr. Birgit Esser und Prof. Dr. Jürgen Quarg-Vonscheidt nach der Unterzeichnung des Vertrages.v.l.r.: Prof. Dr. Wolfgang Imhof, Prof. Dr. Stefan Wehner, Prof. Dr. Karl Stoffel, Dr. Birgit Esser und Prof. Dr. Jürgen Quarg-Vonscheidt nach der Unterzeichnung des Vertrages. Quelle:  UKL/Olaf Schepers

Die Universität und die Hochschule Koblenz haben ab Herbst 2023 den neuen Studiengang „Gewässerkunde und Wasserwirtschaft“ im Angebot. Die BfG ist maßgeblich beteiligt und bietet in der Lehre u. a. eigene Vorlesungen an. Die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages legt den organisatorischen Rahmen und ist gleichzeitig der Startschuss eines Studienkonzepts, das einen Abschluss als Bachelor und Master vorsieht. Im Februar dieses Jahres hatten die drei Einrichtungen bereits eine erste grundsätzliche Vereinbarung geschlossen mit dem Ziel, enger im Bereich Wasser zusammenzuarbeiten.

Interdisziplinäres Wissen zur Lösung der großen Probleme

Die Anpassung an den Klimawandel, eine zurückgehende Artenvielfalt, die Eingriffe in die Gewässerökosysteme und menschengemachte Spurenstoffe im Wasserkreislauf sind einige von vielen drängenden Herausforderungen im Wassersektor. „Der Studiengang Gewässerkunde und Wasserwirtschaft kombiniert Praxis mit ingenieurwissenschaftlichem und naturwissenschaftlichem Wissen. Die zukünftigen Absolventinnen und Absolventen sind damit bestens ausgebildet, um an der Lösung der großen gesellschaftlichen Herausforderung mitzuwirken“, sagt Dr. Birgit Esser. Damit leiste die BfG einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung kommender wissenschaftlicher Generationen und zur Stärkung der Forschungsregion Koblenz, so die Leiterin der Bundesanstalt.

BfG baut Lehrtätigkeit aus

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BfG engagieren sich bereits seit vielen Jahren in der Lehre der Universität in Koblenz. Mit den neuen Studiengängen baut die Bundesanstalt für Gewässerkunde ihr Lehrangebot deutlich aus. So ist unter anderem geplant, im Bachelorstudiengang eine Einführung in die Gewässerkunde und ein zugehöriges Praxisseminar anzubieten. Weiter wird es eine Vorlesung zum Thema Geomorphologie, Boden- und Hydrogeographie mit anschließender Übung im Gelände geben. Abgerundet wird das Angebot im Bachelorstudiengang durch Vorlesungen zur angewandten Umweltchemie und Umweltanalytik sowie eines Laborpraktikums.

Auch im Masterstudiengang bringt sich die BfG künftig umfassend ein: So wird es voraussichtlich eine Vorlesung zur Datenanalyse, zum Thema Hydro-Geomorphologie sowie zum Arbeitsgebiet der Ökotoxikologie geben.

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