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Großes Kino beim Koblenzer Augusta-Fest – BfG präsentierte Niedrigwasserfilm (03.06.2019)

Vorhang auf: Beim diesjährigen „Kaiserin-Augusta-Fest“ zeigte die BfG einen Kurzfilm mit Eindrücken vom Niedrigwasser am Mittelrhein aus dem Herbst 2018. Die Besucher konnten sich darüber hinaus am sogenannten Niedrigwasser-Simulator, an einer aufgebauten Trübungs-Messstation sowie an Posterwänden über Ursachen, zeitliche Entwicklung und Auswirkungen der Trockenheit im vergangenen Jahr informieren. Für ein tieferes Verständnis des Niedrigwassergeschehens 2018 war am BfG-Stand außerdem eine aktuelle Themenbroschüre erhältlich.

TitelblattDie Niedrigwasserbroschüre stieß bei den Koblenzer Bürgern auf großes Interesse

„Kaiserwetter“ lockte am 2. Juni mehr als 16.000 Besucher zum Kaiserin-Augusta-Fest in Koblenz. Das Fest findet seit 2006 zu Ehren von Augusta, Begründerin der Koblenzer Rheinanlagen und Gemahlin des preußischen Kaisers Wilhelm I., statt. Für einen Tag verwandelt sich am UNESCO-Weltkulturerbetag das Koblenzer Rheinufer in eine historische Flaniermeile. Bei der 14. Ausgabe des Koblenzer Bürgerfests wurden zwischen 11 und 18 Uhr wieder Chor- und Orchestermusik, Informations- und Gastronomiestände sowie Lesungen geboten. Wie in jedem Jahr war die BfG vor dem ehemaligen Hauptgebäude in den Rheinanlagen mit einem eigenen Stand präsent. In diesem Jahr standen die Themen Trockenheit und Niedrigwasser im Mittelpunkt.

Filmpremiere am Rheinufer

Pünktlich mit der Eröffnung des Augusta-Festes feierte die BfG gleichzeitig auch die Premiere eines Kurzfilms mit Eindrücken vom Niedrigwasser am Mittelrhein aus dem Herbst 2018. Mit einer Drohne wurden in der Trockenperiode im vergangenen Jahr zwischen den Orten Bingen und Bendorf charakteristische Stellen am Rhein abgeflogen und zu einem Film zusammengeschnitten.

Weitere Highlights des BfG-Standes waren der sogenannte „Niedrigwasser-Simulator“ sowie eine Trübungs-Messstation. Beim Niedrigwasser-Simulator handelte es sich um ein mit Wasser gefülltes Aquarium, in dem das Modell eines Containerschiffs schwimmt. Am Grund des Aquariums befindet sich ein Stein, auf dem das Schiff aufliegt. Interessierte Besucher hatten die Aufgabe, das Schiff wieder schwimmfähig zu bekommen: Dazu musste die Ladung reduziert oder der Wasserstand erhöht werden. An der Trübungs-Messstation konnten die Besucher erraten, ob das Wasser bei Hochwasser trüber oder klarer ist als bei normalen Wasserstand. Dazu wurde in zwei Becken mit Hilfe von Gesteinsmehl eine jeweils charakteristische Trübung eingestellt. Mit Hilfe einer Sonde konnte dann die Trübung abgelesen werden.

An fünf Posterstellwänden wurden die Ursache, der zeitliche Verlauf sowie die Auswirkungen des Niedrigwassers auf Umwelt und Gesellschaft dargestellt. Wer es noch genauer wissen wollte, konnte sich ein Exemplar der BfG-Niedrigwasserbroschüre mit nach Hause nehmen.

Niedrigwassersimulator, Trübemessstation, Filmvorführung (v. li. n. re.) Niedrigwassersimulator, Trübemessstation, Filmvorführung (v. li. n. re.)Niedrigwassersimulator, Trübemessstation, Filmvorführung (v. li. n. re.)

Video zum Niedrigwasser 2018 am Mittelrhein auf YouTubeVideo zum Niedrigwasser 2018 am Mittelrhein auf YouTube

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