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5./6. November 2019 in Koblenz

21. Gewässermorphologisches Kolloquium „Hydromorphologie im Kontext von Zielen der Gewässerentwicklung – Grundlagen, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen“

Die Hydromorphologie als abiotische Habitatgrundlage hat in den vergangenen Jahren durch vielfältige naturschutzfachliche Anforderungen und nutzungsrelevante Aspekte sowie die Vorgaben der WRRL auch für die Bundeswasserstraßen eine zunehmende Bedeutung erlangt. Neue Herausforderungen im Hinblick auf den wasserwirtschaftlichen Ausbau, aber auch die Gewässerunterhaltung erfordern bezüglich der Ausprägung der Hydromorphologie z. B. gewässertypspezifisch sedimentmanagementrelevante Handlungsansätze.

Das Kolloquium soll die fachlichen Anforderungen an den verkehrlichen und wasserwirtschaftlichen Ausbau sowie die Unterhaltung der Bundeswasserstraßen für Maßnahmen im WRRL-Kontext, die auf eine Verbesserung der hydromorphologischen Bedingungen in Gewässer, Ufer und Aue abzielen, aufzeigen, aber auch für Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen beim verkehrlichen Ausbau, der Gewässerentwicklung oder des Bundesprogramms Blaues Band Deutschland. Dabei werden neben Fallbeispielen aus dem Binnen- und Küstenbereich, in denen Strategien zur Verbesserung der hydromorphologischen Indikatoren und Prozesse vorgestellt werden, auch Entwicklungskonzepte, gewässertypspezifische Referenz- und Zielsysteme, Revitalisierungsziele und wissenschaftliche Verfahren veranschaulicht, die diesen zugrundeliegen. Beleuchtet werden darüber hinaus die Zusammenhänge zwischen Hydromorphologie und Biotik. Außerdem soll die Veranstaltung einen Einblick geben in Monitoring-Verfahren, die entwickelt wurden, um den hydromorphologischen Zustand der Oberflächengewässer zu erfassen und zu bewerten.

Das Kolloquium richtet sich an alle mit der hydromorphologischen Gewässerentwicklung befassten Kollegen aus Behörden, Forschungseinrichtungen, Ingenieurbüros und Unternehmen sowie an die interessierte Fachöffentlichkeit.

Ansprechpartnerinnen: Dr. Ina Quick (quick@bafg.de), Christine Borgsmüller (borgsmueller@bafg.de)

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