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3./4. November 2015 in Koblenz

17. Gewässermorphologisches Kolloquium „Sedimentbilanzen in Flussgebieten – von der Quelle zur Mündung“

Die Bilanzierung von Sedimentströmen hilft bei der Beantwortung von Fragen zu Herkunft und Verbleib von Sedimentfrachten oder zum Zusammenhang morphologischer Prozesse in benachbarten Streckenbereichen. Diese Fragestellungen sind besonders für die Optimierung von Geschiebezugabe- und Baggerstrategien wichtig. Eine Sedimentbilanz beschreibt das Gleichgewicht zwischen den Sedimentmengen, die in das Untersuchungsgebiet eingetragen werden, den Sedimentmengen (Quellen) die aus dem Untersuchungsgebiet ausgetragen werden (Senken) und der Veränderung der Sedimentmengen, die im Untersuchungsgebiet gespeichert sind.

Das Gewässermorphologische Kolloquium 2015 beschäftigt sich mit der Aufstellung und Anwendung solcher Sedimentbilanzen auf Flussgebietsskala. Im Blickpunkt stehen Ansätze für Bilanzierungen an Rhein, Elbe und Donau und deren Nutzen für bzw. die Anforderungen aus der Praxis an die Bilanzierung der Sedimentströme. Es werden Methoden zur Erfassung von Sedimentquellen und -senken vorgestellt und Unsicherheiten diskutiert. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle des Sandes im Sedimenthaushalt der Gewässer.

Ansprechpartner: Dr. Gudrun Hillebrand (hillebrand@bafg.de)

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