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12. März 2013 in Berlin

Statusseminar “Entwicklung einer Überwachungsmethode für Hormone in Oberflächengewässern“

Im Januar 2012 hat die Europäische Kommission einen Vorschlag zur Fortschreibung der Tochter-Richtlinie 2008/105/EG (EQS-RL) vorgelegt. Dieser enthält u.a. Umweltqualitätsnormen (UQN) für zwei Hormone – 17-alpha-Ethinyl-Östradiol und 17-beta-Östradiol. Die vorgeschlagenen UQN sind sehr niedrig und deshalb schwierig zu überwachen.

In der Ratsgruppe Umwelt werden daher folgende Varianten zur Umsetzung diskutiert:

  1. Überwachung der beiden Stoffe in Oberflächengewässern, aber vorläufig keine Festlegung von UQN („Watch List“)
  2. Verlängerung der Umsetzungsfristen für alle neu vorgeschlagenen Stoffe auf 2021 oder später

Die von UBA und BfG durchgeführten Workshops am 27.2. und 12.3.2013 hatten zum Ziel, Expertenvoten zum Monitoring der beiden Hormone zu erarbeiten. Diese Voten sollen für die Verhandlung des Vorschlags zur EQS-RL verwendet werden.

Die Workshops unter Beteiligung des UBA, der BfG, der Bundesländer, der Chemical Monitoring and Emerging Pollutant Expert-Group (CMEP), des Joint Research Centre der Europäischen Kommission (JRC), NORMAN, INERIS und des Oekotoxzentrums der Eawag/EPFL widmeten sich jeweils einem Schwerpunkt der aktuellen Methodendiskussion:

  1. Erarbeitung eines Expertenvotums zum Stand der biologischen Testmethoden für die Bestimmung von Hormonen (Bioanalytical options for monitoring of steroidal effects in surface waters) am 27.2. 2013 in der BfG, Koblenz. (CMEP, JRC, Bundesratsvertretung)
  2. Erarbeitung eines Expertenvotums zum Stand der chemischen Analytik für östrogene Hormone in Oberflächengewässern am 12.3.2013 im Umweltbundesamt in Berlin.(Länder, Laborleitungen, Schwerpunkt Behördenumsetzung)

Ansprechpartner: Dr. Georg Reifferscheid (reifferscheid@bafg.de), Dr. Christiane Heiss (christiane.heiss@uba.de)

Vorträge zum Download als pdf-Datei

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