Navigation und Service

7./8. Juni 2011 in Koblenz

Kolloquiumsreihe "Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit der Bundeswasserstraßen"
2. Kolloquium: Monitoring, Funktionskontrollen und Qualitätssicherung an Fischaufstiegsanlagen

Die Erhaltung und Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit der Bundeswasserstraßen hat das Ziel, den guten Zustand nach der EG-Wasserrahmenrichtlinie wieder zu erreichen. Dieser ist in den Fließgewässern u. a. dann gegeben, wenn die Artenzusammensetzung und die Bestandsstärken wandernder Fischarten nur wenig vom Referenzzustand abweichen. Die Funktionalität von Fischaufstiegsanlagen muss daher so optimiert sein, dass einem größtmöglichen Anteil aller Fische die Wanderung trotz der vorhandenen Querverbauungen ermöglicht wird. Doch was bedeutet in diesem Zusammenhang „funktional“ oder „optimiert“ und wie „bemisst“ man die Funktion oder die Zielerreichung von Fischaufstiegen? Bekannte Publikationen zu den Methodenstandards befassen sich u. a. bereits mit dem Funktionsnachweis für die Bauwerksabnahme, der Klassifizierung der Durchgängigkeit nach EG-WRRL oder Erfolgskontrollen im Rahmen der Eingriffsregelung (z.B. BWK-Fachinformation 1/ 2006).

In den letzten Jahren wurden einerseits Kontrollmethoden und -techniken fortentwickelt, andererseits sind 2009 die Zielsetzungen für die Flussgebiete mit den Bewirtschaftungsplänen definiert, Maßnahmenprogramme aufgestellt, Managementpläne und Wiederansiedlungsprogramme verabschiedet worden.

In diesem Kontext soll das Kolloquium dazu dienen, den aktuellen Sachstand zu den Zielsetzungen, die praktikablen Kontrollmethoden im Vergleich international angewandter Techniken und die Ergebnisse von Studien an großen Flüssen und Bundeswasserstraßen vorzustellen und zu diskutieren.

Ansprechpartner: Dr. Andreas Anlauf (anlauf@bafg.de), Matthias Scholten (scholten@bafg.de)

Diese Seite

© 2018 BfG