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16./17. Juni 2009 in Koblenz

18. Chemisches Kolloquium „Aspekte des Schadstoffmonitorings an Schwebstoffen und Sedimenten in der aquatischen Umwelt“

Eine wichtige Komponente für die Umsetzung der EG-WRRL und der künftigen Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie (MSRL) ist das schadstoffbezogene Monitoring. Während Monitoringprogramme der WRRL seit 2007 umgesetzt werden und hier vorwiegend das Kompartiment Wasser im Fokus steht, sind Monitoringaktivitäten für die Kompartimente Schwebstoff und Sediment bisher kaum in rechtsverbindlichen Programmen vertreten. Belastete Sedimente und Schwebstoffe sind aber heute noch oft Ursache von Wasserqualitätsproblemen. Die Kenntnis der langjährigen Feststoffbelastungen und deren Bewertung ist daher von besonderer Bedeutung, um im Rahmen der Nutzungen von Bundeswasserstraßen prognosefähig zu sein und um Beweissicherungsprogramme effizient durchzuführen.

Mit dem Kolloquium soll der aktuelle Stand zu den derzeitigen Monitoringaktivitäten bezüglich Schwebstoffen und Sedimenten in Bundeswasserstraßen vorgestellt werden. Zielgruppe ist die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, die für Neu- und Ausbauvorhaben sowie für große Unterhaltungsmaßnahmen Kenntnisse über die Beschaffenheit von Schwebstoffen und Sedimente benötigt und darüber hinaus einen Beitrag zu den Bewirtschaftungsplänen der EG-WRRL liefert. Weiter werden die Landesumweltbehörden, die für die Maßnahmenplanungen verantwortlich sind und die Fachöffentlichkeit angesprochen.

Ansprechpartner: Dr. Vera Breitung (breitung@bafg.de), Dr. Martin Keller (keller@bafg.de)

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