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Bericht "Biodiversität der Nord- und Ostsee"

In den 90er Jahren wurde zu dem Fachbegriff „Diversität“ der Begriff „Biodiversität“ von dem amerikanischen Soziobiologen Edward O. Wilson eingeführt. Dieser Begriff hat seit dem in der Politik und darüber hinaus weite Verbreitung gefunden. Er bezeichnet die Mannigfaltigkeit an Tier- und Pflanzenarten sowie an Strukturen in den Lebensräumen als auch der verschiedensten Beziehungen untereinander. Die Bedeutung dieser Mannigfaltigkeit letztendlich auch für den Menschen zeigt sich nicht zuletzt in der Suche der großen Pharmakonzerne nach Medikamenten in den Tropen mit ihrer typischen hohen Biodiversität.

Mit der Reihe „Biodiversität der deutschen Nord- und Ostsee“ stellt die BfG Berichte vor, die Informationen zur Verbreitung wasserlebender Tierarten – räumlich und zeitlich betrachtet – bieten.

Für den Küstenbereich zwischen Fehmarnbelt und Usedom wurden alle vorhandenen Informationen zum Vorkommen am Gewässerboden lebender Kleintiere (sog. Makrozoobenthos) zusammengetragen. Die frühesten berücksichtigten Daten stammen aus dem Jahr 1839. Die Ergebnisse sind im Bericht „Verbreitung und Entwicklung des Makrozoobenthos der Ostsee zwischen Fehmarnbelt und Usedom – Daten von 1839 bis 2001“ zusammengefasst dargestellt.

Nähere Angaben zu ausgewählten 70 der insgesamt 471 nachgewiesenen Arten können im Text des Berichts nachgelesen werden. Die Verbreitung dieser Arten ist in einem besonderen Kartenteil dargestellt. Der Bericht kann schriftlich bei der BfG angefordert oder rechts als pdf-Datei heruntergeladen werden.

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