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Fernerkundung

tAnsprechpartner: Dr. Björn Baschek

Die Mitarbeiter im Sachgebiet "Fernerkundung" beschäftigen sich mit der hydrologischen Anwendung von Fernerkundungsverfahren, wobei die Überwachung der Meere auf Verschmutzungen, insbesondere durch Öl, den Schwerpunkt bildet.

Illustrationsgrafik zur Ölüberwachung und -bekämpfungÖlüberwachung und -bekämpfung durch ein kombiniertes Verfahren

Seit einigen Jahren berät die BfG im Auftrag des BMVI die WSV bei der Konzeption und der wissenschaftlich-technischen Weiterentwicklung des Überwachungssystems zur Erkennung von Meeresverschmutzungen, insbesondere durch Öl. Das Havariekommando, eine im Jahr 2003 gegründete gemeinsame Einrichtung des Bundes und der Küstenländer, ist zuständig für alle nationalen und internationalen Aufgaben im Zusammenhang mit der seeseitigen Aufklärung und Bekämpfung von Meeresverschmutzungen. Zur Erkennung, Beurteilung und Beobachtung maritimer Ölverschmutzungen setzt das Havariekommando ein kombiniertes System aus Satellit, Flugzeug und Driftprognosemodell ein. Die BfG trägt zu Entwicklung und Validierung der dazu benötigten Fernerkundungsverfahren bei. Durch ihre Beteiligung an Drittmittelprojekten, z.B. auf EU-Ebene, stellt die BfG den Wissens- und Erfahrungsaustausch mit anderen Institutionen sicher.

Eine Einrichtung mit themenübergreifender Aufgabenstellung ist die WSV-Koordinationsstelle Fernerkundung, die die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes in Fragen der operativen Nutzung von Fernerkundungsdaten und -methoden berät. Zum Zweck des Wissenstransfers in die WSV organisiert die Koordinationsstelle regelmäßig Fernerkundungsworkshops. Beispielprojekte sollen die Umsetzung von Fernerkundungsverfahren in die Praxis erleichtern.

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