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Koordinationsstelle Fernerkundung

Die Koordinationsstelle Fernerkundung wurde 2004 in der BfG eingerichtet. Sie berät die WSV und das BMVI beim Einsatz von Fernerkundungsverfahren in der Gewässerkunde, fördert die Einführung innovativer Fernerkundungstechniken und begleitet deren Weiterentwicklung bis zur Anwendungsreife. Regelmäßige Workshops dienen dem Wissenstransfer innerhalb und außerhalb der BfG. Die Koordinationsstelle arbeitet eng mit Universitäten, Unternehmen und nationalen Einrichtungen wie dem Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum (DFD) des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammen.

Innerhalb der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung ist sie die zentrale Anlaufstelle für alle Kollegen, deren Aufgabenbereich die Anwendung von Fernerkundungsmethoden berührt. Techniken der Fernerkundung können zur Lösung vieler Problemstellungen der Gewässerkunde beitragen, oftmals verbunden mit einer Kosten- und Zeitersparnis gegenüber herkömmlichen Methoden. Oberstes Ziel bleibt dabei immer die effiziente und kostengünstige Aufgabenerledigung. Wir leisten bei Anwendungen der Fernerkundung fachliche und organisatorische Hilfestellung in allen Phasen, sei es bei der Konzeption, Durchführung, Vergabe oder Qualitätssicherung. Durch die Vernetzung mit den anderen Fachabteilungen der BfG und unsere interdisziplinäre Arbeitsweise können wir dabei eine umfassende fachliche Beratung anbieten.

ERS-2 Radar-Bild des Elbe-Hochwassers 2006 in der Region HitzackerERS-2 Radar-Bild des Elbe-Hochwassers 2006 in der Region Hitzacker (Foto: ESA)

Unsere derzeitigen Aktivitäten umfassen unter anderem die Beteiligung an folgenden Studien bzw. Modellprojekten:

  • OPTIMA-Studie mit einer Bestandsaufnahme und der Abschätzung zukünftiger Entwicklungen von Fernerkundungsanwendungen im BMVI-Ressort
  • Fernerkundliche Erfassung der räumlichen und zeitlichen Variation der oberflächennahen Schwebstoffverteilung in der Tideelbe
  • Kartierung der Wattsedimente mit Hilfe der Fernerkundung
  • Zustandserfassung von Flussdämmen und Seedeichen im Hochwasserfall mit Hilfe von Mikrowellenfernerkundung

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