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Forschung und Entwicklung

In den vergangenen Jahren hat das Referat G2 in diversen Forschungsvorhaben mit nationalen, europäischen und internationalen Partnern zusammengearbeitet. Beispiele für erfolgreich abgeschlossene Projekte sind:

EU-Projekt KEYBIOEFFECTS
Der Abbau von Schadstoffen, die Bildung von Abbauprodukten und deren Toxizität im Gewässer waren zentrale Themen des EU-finanzierten Forschungsprojekts KEYBIOEFFECTS. Es wurden neuartige Schadstoffe identifiziert, über deren Verhalten in der Umwelt bisher nur wenig bekannt ist. Die Projektergebnisse tragen dazu bei, praktische Instrumentarien für die Bewertung der Wasserqualität und der Gewässerökologie abzuleiten. Damit lassen sich wichtige Forderungen der WRRL erfüllen, wie z. B. die Bestimmung des ökologischen Zustands von Flusssystemen.

EU-Projekt Neptune
Wie sieht die Kläranlage der Zukunft aus? Welches sind die neuen Qualitätsziele der Abwasserbehandlung? Wie lassen sich diese definieren, umsetzen und routinemäßig überwachen? Diese Fragen hat das EU-Projekt Neptune bearbeitet.

EU-Projekt ERAPharm
Ziel von ERAPharm war es, wissenschaftliche Grundlagen für die Umweltrisiko-Abschätzung von Human- und Veterinärpharmaka zu verbessern. Damit sollte das Projekt dazu beitragen, existierende Verfahren zur Umweltrisikoabschätzung von Arzneimitteln weiter zu entwickeln.

Messung von PAK in Sedimenten der Mosel
Thema dieser Studie waren mit PAK kontaminierte Sedimente und Auenböden an der Mosel, deren Herkunft, Verbreitung und Gefährdungspotenzial geklärt werden sollte. Kooperationspartner war die Universität Mainz.

Reclaim Water (Water reclamation technologies for safe artifical groundwater recharge)
Die wachsende Weltbevölkerung und die steigende Nachfrage nach Trinkwasser haben in vielen Regionen der Welt dazu geführt, dass die Trinkwasserressourcen zum begrenzenden Faktor geworden sind. Die Folgen sind z. B. die Verwendung von Wasser geringerer Qualität oder Auseinandersetzungen um bestehende Trinkwasservorkommen. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, sind nachhaltige und gleichzeitig ökonomisch vertretbare Maßnahmen dringend notwendig – wie z.B. die Suche nach alternativen Wasserressourcen. Die Behandlung von Kläranlagenabläufen mittels Boden-Aquifer-System wird als eine vielversprechende und kostengünstige Alternative gesehen, da hierbei biologische Abbauprozesse und die Sorption an Boden- bzw. Aquiferpartikel das Wasser effektiv nachreinigen.

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