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Organische Spurenanalytik

Labortechnik zur Organischen SpurenanalytikLabortechnik zur Organischen Spurenanalytik

Der Arbeitsbereich "Organische Spurenanalytik" beschäftigt sich mit organischen Schadstoffen in Bundeswasserstraßen und den Küstenbereichen von Nord- und Ostsee. Von Interesse sind sowohl Sedimente und Schwebstoffe, aber auch Wasserproben, die nach Wasserrahmenrichtlinie auf prioritäre Schadstoffe zu untersuchen sind. Viele Schadstoffe (z. B. PAK, MKW und SHKW) sind jedoch schlecht wasserlöslich und kommen daher eher in den Feststoff- als in den Wasserproben vor.

Die Aufgaben umfassen Routineüberwachungen und Qualitätssicherungsmaßnahmen, aber auch die Forschung in den Bereichen Umweltchemie und -analytik. Für eine ganze Reihe von organischen Umweltschadstoffen entwickeln wir analytische Methoden, wenden diese im Routinebetrieb an und unterstützen so die Messaufgaben des Bundes und der WSV. Die Palette der Messparameter orientiert sich dabei am aktuellen Stand der Forschung. Mit einer modernen und leistungsfähigen instrumentellen Ausstattung können wir die Messungen qualitativ hochwertig und gleichzeitig wirtschaftlich erledigen.

Die Ausstattung der organischen Spurenanalytik besteht unter anderem aus unterschiedlichen Extraktionsmethoden wie Druck- und Temperaturgesteuerte Lösemittelextraktion (ASE) für feste Matrices, Festphasenextraktion (SPE) für Wasserproben, Systemen zum Reinigen und Einengen von Probenextrakten und unterschiedlichen, auf Massenspektrometrie basierenden Detektionssytemen.

Das Fachwissen und die Messergebnisse fließen in zahlreiche Forschungs- und Untersuchungsprogramme ein, wie z.B.

  • Beratung der WSV zur Umweltrisikoeinschätzung bei Baggermaßnahmen in Binnen- und Küstengewässern
  • Aktuelle Schwebstoff- und Sedimentbelastungen mit organischen Schadstoffen in deutschen Fließgewässern
  • Bestimmung von Abbau- und Verteilungsverhalten ausgewählter Pharmaka in Wasser-/Sediment-Systemen

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