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BfG überwacht Bundeswasserstraßen auf radioaktive Stoffe (17.03.2011)

Anlässlich der aktuellen Situation in Japan weist die BfG auf ihre langjährigen Erfahrungen im Bereich der Umweltradioaktivität hin. Bereits im Jahre 1963 erfolgte der Aufbau einer eigenen Wasserentnahmeanlage in Koblenz am linken Rheinufer zur kontinuierlichen Überwachung der Radioaktivität. Durch das Strahlenschutzvorsorgegesetz erhielt die BfG 1986 den gesetzlichen Auftrag, die Umweltradioaktivität in den deutschen Bundeswasserstraßen zu überwachen. Sie betreibt dazu ein Messnetz mit 40 Warn- und Probenahmestationen. Diese gewährleisten die Frühwarnung im Falle einer radioaktiven Kontamination, aber auch die langzeitige Erfassung der normalen Umweltradioaktivität. Untersucht werden dabei Wasser, Schwebstoffe und Sedimente. Die BfG prüft und bewertet die Messdaten und bringt diese direkt in das Integrierte Mess- und Informationssystem zur Überwachung der Umweltradioaktivität (IMIS) des BMU ein.

Vertiefende Informationen hierzu bieten die Seiten des BfG-Referats "Radiologie und Gewässermonitoring" (www.bafg.de/G4).

Messgeräte im LaborMesseinrichtungen zur alpha-, beta- und gamma-Messung im Isotopenlabor

  • Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) informiert auf seiner Website über die Störfälle in Japan (www.bmu.bund.de).

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