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Entspannung der Niedrigwassersituation in Süd- und Westdeutschland (11.05.2007)

Die Niedrigwassersituation in deutschen Bundeswasserstraßen hat sich im Verlauf der zweiten Maiwoche allmählich entspannt. Lediglich die Elbe zeigt weiterhin sehr niedrige Wasserstände.

Die Niederschläge in der zurückliegenden Woche fielen teilweise ergiebiger aus als prognostiziert. Dies führte insbesondere im Süden und Westen Deutschlands zu einem deutlichen Anstieg der Wasserstände und Abflüsse.

Mittlerweile (Stichtag: 10.05.07) besteht eine Niedrigwassersituation nurmehr an der Elbe. Dort wurde am Pegel Neu Darchau am 09.05.07 mit 144 cm der niedrigste Wasserstand dieses Frühjahrs gemessen. Der schifffahrtsrelevante GlW (gleichwertiger Wasserstand) wurde damit um 1 cm unterschritten. Seitdem stieg allerdings der Wasserstand merklich an, so dass die GlW-Marke aktuell hier wieder überboten wird, so wie dies in den Tagen zuvor bereits in den oberen Abschnitten der Mittelelbe und an der Oberen Elbe geschehen war.

In der kommenden Woche ist angesichts der Niederschlagsvorhersagen des Deutschen Wetterdienstes von einer weiteren zögerlich voranschreitenden Entspannung im Elbegebiet sowie einer Stabilisierung der Wasserstände auf mittlerem Niveau in den übrigen Stromgebieten zu rechnen.

Wasserstandsganglinie am Pegel Neu-Darchau, ElbePegel Neu Darchau (Elbe): Abflussganglinien der Jahre 1947, 1976, 2003 und 2007 im Vergleich mMQ: langjähriger mittlerer Monatsabfluss des Vergleichszeitraums 1944-2006 mMNQ: langjährig gemittelter monatlicher Niedrigwasserabfluss des Vergleichszeitraums 1944-2006

J.U. Belz (M1)
W. Wiechmann (M1)
P. Burek (M2)

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