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Besuch von der Universität der Vereinten Nationen

Koblenz, 5.12.2005 Am 1. Dezember waren 25 Kursteilnehmer des Instituts für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen (UNU-EHS = United Nations University – Institute for Environment and Human Security) zu Gast in der BfG und der IKSR. Der Besuch in Koblenz erfolgte im Rahmen des Workshops "Water-related risk management in urban agglomerations". Dieser knapp dreiwöchige Seminar-Workshop will die im Katastrophenfall zuständigen kommunalen Kräfte durch Vorträge, Ortstermine und Austausch von Expertenmeinungen stärken.

Die Teilnehmenden kamen aus China, Indonesien, Jamaika, Bangladesch, Brasilien, Thailand und Mozambique. Sie sind Angestellte der örtlichen Kommunalbehörden und fachlich in den verschiedensten Bereichen von Ingenieurwesen bis Medizin beheimatet. Allen gemeinsam ist die Aufgabe, sich mit den regelmässig wiederkehrenden Folgen von Hochwasserkatastrophen in ihren Heimatländern auseinander zu setzen. Dies kann unmittelbar im Hochwasserschutz oder im weitergehenden Zivilschutz, in der medizinischen oder auch allgemeinen Versorgung der betroffenen Bevölkerung, aber auch im Verkehrs- oder allgemeinen Verwaltungswesen sein.

Die Universität der Vereinten Nationen hat das Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit eingerichtet, um die Verletzlichkeit und die Belastungsfähigkeit von Gesellschaften, die von natürlichen oder vom Menschen verursachten Gefährdungen in einer sich verändernden Umwelt betroffen sind, zu erfassen. Das neugegründete UNU-Institut ist eines von 15 Forschungs- und Trainingszentren und Programmen weltweit. Es hat seinen Sitz in Bonn im ehemaligen Gebäude des Bundestages und wurde am 15. Juni 2004 offiziell eröffnet.

Die Universität der Vereinten Nationen, mit ihrem Hauptsitz in Tokio, Japan, wurde 1973 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen gegründet. Sie soll als internationale Wissenschaftlergemeinschaft fungieren und eine Brücke zwischen den Vereinten Nationen und der akademischen Welt bauen. Die UNU trägt auch zur Entwicklung von Kapazitäten bei – vor allem in Entwicklungsländern – und bildet eine Plattform für Dialog und Ideenaustausch. Die Arbeit der UNU erstreckt sich auf zwei Gebiete: Frieden und Regierungsführung sowie Umwelt und nachhaltige Entwicklung.

Gruppenfoto der UNU-Besucher bei der BfGDie Besucher der UNU in der Bundesanstalt für Gewässerkunde (Foto: A. Hommes)

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