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Arbeitstreffen der Bibliotheken der Ressortforschung (10.04.2018)

Am 9. und 10. April trafen sich 24 Teilnehmer aus Bibliotheken der Ressortforschung zu einem Arbeitstreffen in Koblenz. Eingeladen hatte die BfG, die ebenfalls eine Ressortforschungseinrichtung des Bundes ist. Sie betreibt die Gewässerkundliche Zentralbibliothek.

Das Arbeitstreffen der Bibliotheken der Ressortforschungseinrichtungen des Bundes (BRB) findet bereits seit 2008 zweimal jährlich statt. Im Fokus des zwanzigsten Treffens in Koblenz stand, neben dem digitalen Publizieren, das Thema Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement.

Die Bibliotheken haben sich in der AG BRB zusammengeschlossen, um den Erfahrungsaustausch und die Zusammenarbeit in bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Belangen zu fördern. Das führt zu Synergieeffekten in ressortübergreifenden Themen und Entwicklungen. Rechtliche Fragestellungen, unter anderem zum Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz (UrhWissG) oder zu Autorenverträgen, werden in den regelmäßigen Treffen der BRBs ebenso besprochen wie aktuelle Entwicklungen – das sind beispielsweise Open Access, der freie Zugang zu wissenschaftlichen Informationen, oder das Projekt DEAL, eine bundesweite Lizensierung von Angeboten der großen Wissenschaftsverlage.

Die Ressortforschungsbibliotheken sind in ganz unterschiedlichen Einrichtungen der einzelnen Bundesministerien angesiedelt und berühren mit ihren Tätigkeiten viele gesellschaftlich relevante Themen. Im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur gibt es fünf Ressortforschungseinrichtungen: die Bundesanstalten für Gewässerkunde (BfG), Straßenwesen (BASt) und Wasserbau (BAW) sowie den Deutschen Wetterdienst (DWD) und das Bundesamt für Seeschiffahrt und Hydrographie (BSH). Zusammen mit den Ressortforschungseinrichtungen der anderen Bundesministerien tragen sie mit ihren Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zur politischen Entscheidungsvorbereitung bei und haben eine Scharnierfunktion zwischen Wissenschaft und Politik.

Das Arbeitstreffen findet jeweils bei einem anderen Mitglied statt. Ausrichter des kommenden 21. Treffens wird voraussichtlich das Julius Kühn-Institut (JKI), Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen, in Quedlinburg sein. Es betreibt eine wissenschaftliche Spezialbibliothek mit einem umfangreichen Literaturbestand zu allen Disziplinen der Pflanzenforschung.

Gruppenbild24 Teilnehmer aus Bibliotheken der Ressorforschungseinrichtungen des Bundes beim Arbeitstreffen in der BfG

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