3./4. Februar 2010 in Koblenz
Kolloquium Gewässerökologie und Schifffahrt
"Bewirtschaftungsplanung und WRRL - Umsetzung an Bundeswasserstraßen"
Im Dezember 2008 fand im Bundespresseamt in Berlin eine erste gemeinsame Veranstaltung von UBA und BfG zum Thema „Gewässerökologie und Schifffahrt“ statt.
Nach EG-WRRL sind die zum Dezember 2009 aufgestellten und veröffentlichten Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme derart umzusetzen, dass die Zielerreichung nach Art. 4(1) bis 2015 zu „einem guten Zustand“ bzw. „guten ökologischen Potenzial“ erreicht werden kann. Dieses steht nach Novellierung WHG (Inkrafttreten am 1. März 2010) auch in Zusammenhang mit der ökologischen Durchgängigkeit und der wasserwirtschaftlichen Unterhaltung der Bundeswasserstraßen seitens der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV).
Ziel des Kolloquiums ist der Informationsaustausch zu konkreten Maßnahmen und Plänen, deren Umsetzung und ggf. Eingliederung in die wasserwirtschaftliche Unterhaltung seitens der WSV. Angesprochen sind neben der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung insbesondere auch die Umweltbehörden der Länder sowie z. B. Verbände aus Naturschutz, Landwirtschaft und Wasserkraft.
Veranstalter: Bundesanstalt für Gewässerkunde, Umweltbundesamt
Ansprechpartner: Dr. Michael Fiedler (fiedler@bafg.de), Volker Hüsing (huesing@bafg.de), Dr. Volker Mohaupt, Umweltbundesamt (volker.mohaupt@uba.de)
Die Referenten haben ihre Beiträge als pdf-Dateien zur Verfügung gestellt. Sie können in der nachfolgenden Tabelle per Mausklick heruntergeladen werden.
Vorträge der Veranstaltung| Mittwoch, 3. Februar 2010 |
|---|
| 13:00 | Michael Behrendt, Leiter der BfG
Reinhard Klingen, BMVBS
Dr. Fritz Holzwarth, BMU
Begrüßung |
| Block I: Bewirtschaftungspläne und Umsetzung der WRRL an Bundeswasserstraßen |
13:30 | Dr. Volker Mohaupt, Umweltbundesamt
Bewirtschaftungsplanung nach EG-Wasserrahmenrichtlinie – Überblick über die Ergebnisse |
| 13:50 | Christiane Mende, WSD Ost; Karl-Heinz Jährling, LHW Sachsen-Anhalt
Maßnahmen an Wasserstraßen – eine gemeinsame Sache – Beispiel Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg (Oder, Elbe) |
| 14:10 | Christoph Linnenweber, LUWG Rheinland-Pfalz; Martin Mauermann, WSA Bingen
Maßnahmen an Wasserstraßen – eine gemeinsame Sache: Beispiel Rheinland Pfalz
|
| 14:30 | Dr. Petra Nethövel, WSD Süd
Maßnahmen an Wasserstraßen – eine gemeinsame Sache an Main und Donau |
| 14:50 | Mailin Eberle, BfG
Fallbeispiele „online“ |
| Block II: Anforderungen anderer Nutzer an die WRRL-Bewirtschaftungsplanung an Bundeswasserstraßen |
| 16:15 | Matthias Herbert, BfN
Wasserstraßen und Naturschutz |
| 16:35 | Dr. Uwe Koenzen, Planungsbüro Koenzen
Wasserstraße und Landwirtschaft – konkurrierende Interessen? |
| 16:55 | Georg Rast, WWF Deutschland
Wasserstraße, Naturschutz und Beteiligung Dritter an konkreten Maßnahmen |
| 17:15 | Jochen Ulrich, Energiedienst Holding AG
Wasserstraße und Wasserkraftnutzung |
| 18:00 | Dr. Michael Fiedler, BfG
Zusammenfassung des Tages |
| Donnerstag, 4. Februar 2010 |
|---|
| Block III: Fachliche Verknüpfungen und Konsequenzen des neuen WHG auf die Bewirtschaftung der Bundeswasserstraßen – ab 1. März 2010 |
| 8:30 | Barbara Schäfer, BMVBS
Verknüpfungen und Konsequenzen aus dem WHG – Rechtlicher Rahmen |
| 9:00 | Monika Sommer, BfG
Die wasserwirtschaftliche Unterhaltung an Bundeswasserstraßen – Inhalte |
| 9:20 | Kerstin Ramm, MUFV Rheinland-Pfalz
Anforderungen der Länder an die wasserwirtschaftliche Unterhaltung an Bundeswasserstraßen aus Sicht des Landes Rheinland-Pfalz |
| 9:40 | Alexander Harms, NLWKN & Dr. Günther Eichweber, WSD Nord
Die integrierte Bewirtschaftungsplanung nach der FFH-Richtlinie – Integration der Unterhaltung |
| 10:45 | Ulrich Dumont, Ing.-Büro Floecksmühle
Flussgebietsspezifische Durchgängigkeitskonzepte |
| 11:05 | Dr. Andreas Anlauf, BfG
Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit an Bundeswasserstraßen |
| 11:25 | Dr. Peter Vollmöller, BAW
Technische Umsetzung der Durchgängigkeit an Bundeswasserstraßen |
| 11:45 | Stephan Gunkel, BUND
Lösungsansätze aus Naturschutzsicht |
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