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16./17. Oktober 2012 in Koblenz

Kolloquium „Wissen was war … – Rückblick auf hydrologische Extremereignisse“

Hoch- und Niedrigwasserereignisse begleiten unsere Geschichte. Ihr Verlauf und ihre Auswirkungen gaben Anlass zu schriftlichen, gegenständlichen und bildlichen Überlieferungen. Ein Rückblick auf hydrologische Extreme vergangener Jahrhunderte kann zum Verständnis aktueller Ereignisse beitragen und bildet eine wichtige Grundlage für ihre Einordnung.

Für das Studium des Ablaufs von außergewöhnlichen Hoch- und Niedrigwasserereignissen mit ihren Auswirkungen und Konsequenzen enthalten vor allem wasserwirtschaftliche Altunterlagen sowie die zeitgenössische Literatur eine Fülle von Informationen. Die bibliographische Dokumentation dieser Quellen ist Gegenstand eines gemeinsamen Projektes der BfG und der Universität Göttingen.

Im Mittelpunkt des Kolloquiums stehen die hydrologischen Extremereignisse der vergangenen 200 Jahre an den großen Flüssen Mitteleuropas. Betrachtet werden hydrometeorologische, quantitative und qualitative gewässerkundliche sowie sozio-ökonomische Aspekte. Die Datenlage und die Herangehensweise zur Analyse und Dokumentation extremer Hoch- und Niedrigwasserereignisse werden ebenfalls thematisiert.

Die Veranstaltung richtet sich an gewässerkundlich und wasserhistorisch Interessierte, insbesondere an den mit Hoch- und Niedrigwasser beschäftigten Personenkreis aus Bund, Ländern, Kommunen und Forschungseinrichtungen.

Ansprechpartner: Dr. Daniel Schwandt (schwandt@bafg.de), Jörg Uwe Belz (belz@bafg.de), Dr. Mathias Deutsch / Universität Göttingen (amdeutsch@arcor.de)

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