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12. Februar 2009 in Koblenz

Kolloquium "Ingenieurvermessung im Bauwesen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung"

Die Ingenieurvermessung in der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) versteht sich als integraler Bestandteil des Bauwesens bei der Planung, dem Bau und der Unterhaltung des umfangreichen und verschiedenartigen Potenzials an Bauwerken an den Bundeswasserstraßen. Sowohl die Bereitstellung von Planungsgrundlagen bis zur Bauausführungsvermessung – einschließlich der ggf. erforderlichen baugeometrischen Beweissicherung – als auch die messtechnische Dokumentation des Bauwerkszustandes im Zuge der Bauwerksinspektion sind für ein Bauwerksmanagement-System unverzichtbar. Voraussetzung für die Effektivität dieser Aufgabe ist die konsequente Umsetzung einer in der WSV eingeführten und im Rahmen des Kolloquiums vorgestellten Messprogramm-Strategie auf der Basis einer interdisziplinären Aufgabenplanung zwischen Bau- und Vermessungsingenieuren.

Das Kolloquium soll einen Einblick in das breite Spektrum der Ingenieurvermessung für das Bauwesen der WSV vermitteln. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) in Koblenz hat mit dem Referat "Geodäsie" zur Standardisierung dieser Thematik federführend bei der Erarbeitung der Verwaltungsvorschrift „Ingenieurvermessung im Bauwesen“ (VV-WSV 26 02) beigetragen und die aktuelle Normungsarbeit auf diesem Sektor (z. B. die neue DIN 18710 „Ingenieurvermessung“) fachtechnisch unterstützt.

Die Veranstaltung beinhaltet sowohl eine Übersicht über die WSV-Praxis der Ingenieurvermessung für das Bauwesen als auch über den derzeitigen Stand der Gerätetechnik zur Objektvermessung durch Fachhochschulen oder Universitäten. Sie richtet sich an Beschäftigte der WSV und Mitarbeiter weiterer öffentlicher Institutionen, die sich mit wissenschaftlichen und praktischen Fragestellungen der Ingenieurvermessung für das Bauwesen auseinandersetzen.

Ansprechpartner:
Dieter Backhausen (backhausen@bafg.de)

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