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19./20. November 2007 in Koblenz

Seminar "Die neue EU-Hochwasserrichtlinie - wohin geht die Reise beim europäischen Hochwasserschutz?"

Der seitens der EU-Kommission im Jahr 2000 eingeführte neue und einheitliche Ordnungsrahmen für die Wasserwirtschaft in den Mitgliedsstaaten ist mittlerweile fest in den Instanzen der Wasserpolitik verankert. Allerdings hatte diese EU-Wasserrahmenrichtlinie von Anfang an eine offene Flanke: die Belange des Hochwassers mit all seinen Auswirklungen und Implikationen waren in der EU-WRRL nicht integriert.

Die EU hat dieses Manko in der Zwischenzeit durch die Einführung einer eigenständigen EU-Hochwasserrichtlinie behoben, die sich eng an die zeitlichen und organisatorischen Vorgaben der EU-WRRL angliedert und die spezifischen Hochwasseraspekte der Wasserwirtschaft thematisiert. Neu dabei ist speziell der durchgehende Leitgedanke des Hochwasserrisikomanagements.

Wohin geht jetzt die Reise beim europäischen Hochwasserschutz? Diese Frage nimmt die Fachgemeinschaft Hydrologische Wissenschaften zum Anlass für dieses Seminar. Es soll erläutert werden, welche Neuigkeiten auf uns zu kommen werden, welche neuen Aufgaben auf uns warten und gleichzeitig aufgezeigt werden, was wir bereits heute in der bestehenden Praxis konform zu der neuen Richtlinie umsetzen.
Die Vorträge des Seminars reichen von den Perspektiven in einzelnen Mitgliedsstaaten (Niederlande, England, Österreich) über die Ebene der Bundesländer bis in die kommunalen Strukturen.

Das Seminar richtet sich an alle Hochwasser-Interessierten von der Wasserwirtschaftsverwaltung über Wasserverbände, Planer, Städte und Gemeinden sowie Wasserpolitiker.

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Heribert Nacken (nacken@lfi.rwth-aachen.de)

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