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Abteilung M – Quantitative Gewässerkunde

Leitung: Baudirektorin Petra Herzog

Die Quantitative Gewässerkunde – wahrgenommen durch die Mitarbeiter der Abteilung M (M steht für Menge) - stellt die wesentlichen physikalischen Grundlagen für ein aktives Wasserstraßenmanagement und eine optimale Wasserbewirtschaftung bereit. Dabei kommen Naturmessungen, analytische und statistische Verfahren sowie numerische Modelle zum Einsatz. Besonderer Wert wird auf die Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit und Qualitätssicherung der eingesetzten Verfahren gelegt.

Das Aufgabenfeld umfasst die:

  • Entwicklung gewässerkundlicher Messverfahren. Im Mittelpunkt stehen hier die Verfahren zur Messung von Wasserstand, Abfluss und Feststofftransport, insbesondere deren technische Weiterentwicklung und die Qualitätssicherung
  • Fachgerechte Haltung, Plausibilisierung und Sicherung gewässerkundlicher Daten
  • Weiterentwicklung statistischer Methoden insbesondere in der Extremwertstatistik zur Beurteilung der Niedrig- und Hochwasserverhältnisse
  • Dokumentation und Analyse des Abflussverhaltens, auch unter Nutzung mathematischer Modelle
  • Prognosen der hydrologischen Entwicklung als Folge von Klima- und Landnutzungsänderungen
  • Entwicklung von Abfluss- und Wasserstandsvorhersagemodellen und Erstellung operationeller Vorhersagen; vor allem bei Niedrig- bis Mittelwasser zur optimalen Nutzung der Wasserstraßen durch die Binnenschifffahrt
  • Analyse und Optimierung von Wasserdargebot und Wassernutzung im Rahmen der regionalen und überregionalen Wasserbewirtschaftung
  • Koordinierung und Auswertung der Feststofftransportmessungen (Geschiebe und Schwebstoff) an Bundeswasserstraßen
  • Ermittlung des großräumigen Feststoffhaushalts und der flussmorphologischen Entwicklung als Basis für das Sedimentmanagement an Bundeswasserstraßen
  • Beurteilung aller Fragen der Grundwasserbeschaffenheit (Grundwassergüte/Grundwasserchemie) im Zusammenhang mit Baumaßnahmen an Bundeswasserstraßen, Altlasten, Schadensfällen und Sickerwasser von Spülfeldern und Deponien
  • Anwendung und Einsatz von Fernerkundungstechniken zur Unterstützung der hydrologischen Modellierung
  • Untersuchungen zur Integration von satellitengestützten Ölüberwachungsdiensten in die operationelle flugzeuggestützte Ölüberwachung der Bundesrepublik Deutschland
  • Aufbau und Einsatz regionaler, bundesweiter und globaler Geographischer Informationssysteme (GIS) zur problemorientierten Ableitung von hydrologischen Modellparametern sowie als wasserwirtschaftliches Planungsinstrument
  • Betrieb des Weltdatenzentrums Abfluss (GRDC) unter Schirmherrschaft der Weltorganisation für Meteorologie (WMO)
  • Weiterentwicklung der Verfahren zur Gewässervermessung sowie zur Erstellung digitaler Höhenmodelle
  • Einführung einer standardisierten qualitätsgesicherten Gewässervermessung
  • Erhaltung des homogenen Höhennetzes an den Bundeswasserstraßen
  • Schulung und Fortbildung von Mitarbeitern der Wasserstraßen- und Schiffahrtsverwaltung im Bereich Abfluss- und Feststofftransportmesswesen
  • Mitarbeit in Fachausschüssen, in Gremien der LAWA (Länderarbeitsgemeinschaft Wasser), Flussgebietskommissionen und normsetzenden Gremien

Zusatzinformationen

Portrait

Baudirektorin Petra Herzog

Baudirektorin Petra Herzog

Abteilung M

Telefon:  0261/1306-5303
Fax:  0261/1306-5280
E-Mail:  herzog@bafg.de

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