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Missionsausrüstung des Ölüberwachungs-Flugzeugs Do228

Multisensorielle flugzeuggestützte Ölüberwachung für Nord- und Ostsee

Ansprechpartner: Dr. Björn Baschek, Dipl. Ing. Thomas Hunsänger

Ziele des Luftüberwachungssystems:

  • Sicherung der Seeüberwachung im Rahmen der internationalen Bonn-/ Helsinki- und der MARPOL-Übereinkünfte
  • Auffinden von ungewollten und vorsätzlichen Ölverschmutzungen, Überprüfung gemeldeter Ölverschmutzungen
  • Beweissicherung durch optische Aufzeichnungen gegenüber den Verursachern von Verschmutzungen
  • Einsatzkoordinierung und -optimierung bei der Ölbekämpfung
  • 24-Std. Einsatzbereitschaft und witterungsunabhängiger Betrieb
  • Zusätzliche Einsätze für die hydrologische Forschung

Tanker-Havarie und Radarbild einer ÖlverschmutzungTanker-Havarie und Radarbild einer Ölverschmutzung

Sensorik in den zwei Do228 des Bundes:

  • Weitbereichsscanner: (bis 30 km) zur Ölerkennung: Sideward Looking Airborne Radar (SLAR)
  • Nahbereichsscanner: (bis 250 m) zur Flächenbestimmung: Infrarot/Ultraviolett Sensor (IR/ UV)
  • Schichtdickenvermessung: Mikrowellen-Radiometer (MWR)
  • Öl- und Chemieklassifizierung: Laser-Fluoreszenz-Sensor (LFS)
  • Beweismittelsicherung: Forward Looking Infrared Camera (FLIR) mit IR-Laser-Lichtquelle
  • Unterstützung bei Bekämpfungsmaßnahmen durch Kommunikationseinrichtungen

Bestimmung der Fläche und Schichtdicke von ÖlverschmutzungenBestimmung von Fläche (links) und Schichtdicke (rechts) von Ölverschmutzungen

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