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Koordinationsstelle Baggergut

Die Bundeswasserstraßen sind umweltverträgliche Verkehrswege für den Warenverkehr und bilden ein dichtes und leistungsfähiges Netz. Es werden jährlich große Gütermengen auf ihnen transportiert. Eine notwendige Voraussetzung um die Schiffbarkeit der Wasserwege zu gewährleisten ist die Nassbaggerei.

Die jährlich - hauptsächlich im deutschen Küstengebiet - anfallenden großen Mengen an Baggergut sind in der Regel frei von Schadstoffen. Deshalb wird dieses Material überwiegend im Gewässer umgelagert. Es ist jedoch auch möglich, dass Baggergut zum Teil erheblich schadstoffbelastet ist, z.B. mit Schwermetallen oder organischen Schadstoffen wie TBT. Die Risikobewertung derart kontaminierter Sedimente im Vorfeld von Baggerungen der Wasser- und Schifffahrtsverwalltung (WSV) sowie Empfehlungen für die umweltverträgliche Unterbringung sind Kernaufgaben der Bundesanstalt für Gewässerkunde. Vor dem Hintergrund bestehender gesetzlicher Regelungen prüft ein multidiziplinär zusammengesetztes Team der BfG mögliche Auswirkungen der jeweiligen Baggermaßnahme auf die Gewässergüte, Morphologie, Fauna und Flora. Die Abwicklung dieser Projekte innerhalb der BfG erfolgt in der Koordinationsstelle Baggergut (KSB).

Wir sind:

  • die zentrale Organisationsstelle für das Baggergutmanagement in der BfG
  • die zentrale Organisations- und Informationsstelle zwischen der BfG und allen Dienststellen der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
  • zentrale Informationsplattform zum Thema Baggergut für andere Fachbehörden, Universitäten, technische Vereinigungen und die Öffentlichkeit

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