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Rahmenvertrag und Qualitätssicherung

Die Durchführung und Vergabe qualitativ-gewässerkundlicher Untersuchungen von der Probenahme bis zur komplexen Beurteilung der Untersuchungsergebnisse erfordert spezifische Expertise. Vor dem Hintergrund sich wandelnder nationaler und internationaler Gesetzgebungen bieten Rahmenverträge zur Abwicklung dieser Untersuchungen unter anderem Vorteile durch die qualitätsgesicherte Erhebung und Bewertung von Daten, die Anwendung bundesweit einheitlicher Standards und den wesentlich geringeren fachlichen und zeitlichen Aufwand bei der Vergabe.

Der Rahmenvertrag im WSV-LabDer Rahmenvertrag im WSV-Lab

Der von der BfG geschlossene Rahmenvertrag (Laufzeit 01.07.2012 bis 30.06.2016) zur Vergabe von Aufträgen beinhaltet folgende Teilleistungen:

  • die Entnahme von Sedimenten und subhydrischen Böden der Gewässersohle (Probenahme)
  • die Durchführung chemischer Untersuchungen
  • die Durchführung ökotoxikologischer Untersuchungen
  • die Erstellung eines Untersuchungsberichtes.

Die Teilleistungen können unabhängig voneinander beauftragt werden.

Der Rahmenvertrag ist in fünf so genannte Lose aufgeteilt. Das sind die regionalen Bereiche der Nordsee, Ostsee, WSD Ost, WSD West/Mitte und WSD Südwest/Süd. Im Rahmen einer EU-weiten Ausschreibung hat für alle Lose das Limnologische Institut Dr. Nowak den Zuschlag erhalten.

Karte: Aufgliederung der Bundes- und Seewasserstraßen in einzelne regionale Lose Karte der LoseKarte: Aufgliederung der Bundes- und Seewasserstraßen in einzelne regionale Lose (klicken für größere Darstellung)

Zur Sicherung der Qualitätsstandards hält die BfG ein Qualitätsmanagementsystem vor, mit dem u.a. die Vergabe von Untersuchungen an die Vertragslabore begleitet wird.

Nähere Informationen zur Auswertung der Daten und Berichtserstellung finden Sie unter dem Navigationspunkt "Klassifizierung und Bericht" (links).

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